Die Arbeiten sind Teil einer Fotodokumentation zu einer Veranstaltung des Deutschen Werkbundes über die Situation des hannoverschen Genossenschaftswohnungsbaus. Sie entstanden in den Jahren 1979–1980 am Beispiel zweier Wohnblocks des Spar- und Bauvereins im Brüggemannhof sowie in der Franz-Bork-Straße.
Die Aufnahmen zeigen die Wohnräume von vier Familien beziehungsweise Einzelbewohnern. Zudem werden vier unterschiedliche Küchen mit Badeeinrichtungen gegenübergestellt, die von den jeweiligen Bewohnern individuell umgestaltet wurden. Ergänzt wird die Dokumentation durch die Darstellung des Wohnzimmers des damaligen Hausmeisters.
Für jeden der beiden Wohnblocks wurden jeweils zwei Wohnungen ausgewählt: eine im ursprünglichen Bezugszustand und eine renovierte beziehungsweise umgebaute Wohnung.
Für die fotografische Umsetzung wurde eine sachliche, zurückhaltende Darstellungsweise gewählt, die dem Betrachter eine vergleichende Betrachtung ermöglicht. Der Schwerpunkt der Bilder liegt dabei auf den Gegenständen, mit denen sich die Bewohner umgeben.